30. September 2012
Dieser Artikel soll auch ohne besondere technische Vorkenntnisse verständlich sein, weshalb Fachausdrücke genauer beschrieben und erläutert werden.
Der Begriff “Soziales Netzwerk” wurde in den letzten Jahren stark durch das Internet geprägt und wird heute schon fast als Synonym für “Facebook” oder “Twitter” verstanden. Diese Netzwerke sind gross, aber sie sind nicht kompatibel zu einander, sie sind in sich verschlossen. Hier soll aufgezeigt werden, welche Probleme, bei dieser Art von Netzwerken, für die Benutzer entstehen können und wie offene soziale Netzwerke dies verhindern. Hier geht es NICHT um Datenschutz.
“Walled Garden“ (vermauerter Garten) ist eine Metapher die sich auf viele bekannte Technologien und Dienste anwenden lässt. Es beschreibt eine (schöne) Umgebung die an sich einen guten Eindruck macht, man fühlt sich wohl darin. Wenn dieser “Garten” gross genug ist, fällt einem kaum mehr auf dass er überhaupt vermauert ist. Erst wenn diese Mauern plötzlich an Stellen auftauchen wo man gerne hindurch gehen wollte merkt man, dass die eigene Freiheit eingeschränkt wird. Man erkennt, dass man keine (oder kaum) Macht darüber hat wo die Grenzen gezogen werden. Vielleicht erkennt man auch, dass der Grund dafür ist, dass man (meist) nicht für seinen Aufenthalt bezahlen muss.
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von David Glenck
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25. März 2011
Jeder Internet Browser bietet die Möglichkeit an, Passwörter zu speichern, damit man sich schneller einloggen kann. Diese Passwörter sind ohne weitere Vorkehrungen jederzeit einsehbar, was Vor- und Nachteile hat.
Menschen sind vergesslich, sodass es eigentlich eine Zumutung ist, zu verlangen, dass man sich jedes Passwort für jede Seite auf der man angemeldet ist, merken soll. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, gibt es vielerlei Ansätze. Viele wählen ein einfaches Passwort, das man sich gut merken kann und/oder verwenden überall das Gleiche. Das ist beides eine schlechte Idee, aus offensichtlichen Gründen.
Durch Monopolisierung des Internets wird es möglich, dass man mit einem einzigen Benutzerkonto überall Zugang erhält. Beispiele sind Facebook Connect und OpenID. Das Problem ist dasselbe, wie wenn man überall das gleiche Passwort hat.
Die wahrscheinlich beste Lösung bietet der Browser selbst. Es kann jeden Benutzernamen mit Passwort abspeichern, wenn man sich das erste Mal einloggt. Nicht jeder weiss, dass man diese Passwörter auch jederzeit ansehen kann. Dies kann nützlich sein, wenn man das Passwort an einem mobilen Gerät eintippen will und nicht im Browser wo es gespeichert ist. Oder wenn jemand sich an einem öffentlichen PC nicht ausgeloggt hat und man die Passwörter herausfinden möchte. Das soll keine Aufforderung sein, sondern nur ein Hinweis, dass man sich abmelden sollte. Dadurch, dass man weiss, wie es gehen würde, kann man Risiken besser einschätzen und sich überlegen, ob man mit den aktuellen Einstellungen genug geschützt ist. Aber hauptsächlich geht es darum sein vergessenes Passwort wieder zu finden.
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von David Glenck
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15. März 2011
Diverse soziale Netzwerke bieten Widgets an, die in die eigene Website eingebunden werden können. Da diese jedoch die Ladezeit verlängern, kann es sinnvoll sein, die Widgets zu blockieren.
Was sind Widgets?
Je nachdem, wo im Internet man sich aufhält, kann es sein, dass man schon einmal ein Widget gesehen, welches von einem Drittanbieter angeboten wird. Facebookund twitter bieten beispielsweise solche Widgets. Sie sind als Felder auf diversen Internetseiten zu sehen, die gerne ihre eigene Community stärken wollen, bzw. die eigenen oder verwandte Tweets anzeigen möchten.
Im Prinzip sind diese Felder nichts anderes, als Fenster (iFrames) zu den entsprechenden Webdiensten. Mit diesem Vorgehen versucht man insbesondere Datenschutzrechte nicht zu verletzen. Das heisst, dass jedes mal, wenn die Seite geladen wird, auch noch eine oder mehrere externe Seite geladen werden.
Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu ahnen, dass dies mehr Ladezeit und Systemressourcen in Anspruch nimmt.
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von David Glenck
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16. Dezember 2010
Dieser Artikel richtet sich an Linuxbenutzer, die Google Kalender zur Verwaltung ihrer Termine verwenden. Ein grosser Vorteil von Google Kalender ist, dass es immer auf dem aktuellen Stand ist, egal woher man darauf zugreift. Der grösste Nachteil ist, dass man eine Internetverbindung braucht um darauf zugreifen zu können. Dieser Nachteil soll hier zumindest teilweise behoben werden.
Das Problem
Ich verwende Google Kalender mit Thunderbird und Lightning in Ubuntu. Mozilla Thunderbird funktioniert sehr gut mit Google Kalender und das Einbinden erfolgt ohne Probleme. Erst wenn keine Internetverbindung mehr besteht, tauchen Probleme auf: Der Kalender kann nicht mehr geladen werden.
Cache aktivieren
Thunderbird bietet die Möglichkeit den Kalender offline zu speichern. Diese Funktion kann aktiviert werden mit einem Rechtsklick auf den Kalender -> Eigenschaften. Im Fenster muss dann die unterste Option aktiviert werden.


Nun muss Thunderbird nur noch neugestartet werden. Die Kalender werden nun vollständig heruntergeladen und lassen sich auch noch ansehen, wenn man offline ist. Bearbeiten lassen sich die Kalender jedoch nicht. Ein einziger Nachteil bleibt: Thunderbird muss gestartet werden, während man noch online ist, damit die Kalender heruntergeladen werden können.
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von David Glenck
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